17. 12. 2013 – Die weltweit größte Schlauchpumpe, von Albin

Die schwedische Firma Albin AB, in Deutschland durch Steinle Industriepumpen GmbH vertreten, stellt eine neue Baureihe von großen Schlauchpumpen vor. Diese komplette Reihe umfasst Baugrößen von DN 125 und DN 150, die weltweit größte Schlauchpumpe.

Zunächst wird die bisherige ALH125, die eine Fördermenge von 77 m³/h gegen 5 bar oder 44 m³/h gegen 15 bar aufweist, nun als Doppelkopfpumpe angeboten. Damit sind 88 m³/h gegen 15 bar möglich, was diese Pumpe speziell für die Beschickung von großen Filterpressen interessant macht. Die Herstellung in Frankreich wird zur Zeit um ein neues modernes Werk erweitert.

Bei großen Fördermengen und Drücken bis maximal 7,5 bar kann jedoch mit der neuen ALX150 die Problemlösung für viele Anwendungen angeboten werden. Die sagenhafte Leistung von 186 m³/h gegen immer noch 5 bar ist weltweit einzigartig für Schlauchpumpen.

Um das Gewicht der Pumpe einzuschränken, wurde für das Gehäuse eine Schweißkonstruktion aus Stahl gewählt. Das Getriebe ist in dem Rotor integriert, was sowohl die Abmaße der Pumpe, als auch die Drehmomente dramatisch reduziert, und dadurch Verschleiß vorbeugt.

Der Pumpenschlauch wird bei der ALX150 mit extrem großen Rollen gequetscht, da mit den üblichen Gleitschuhen die Reibung in dieser Dimension zu groß wäre. Somit ist die ALX150 ein Trockenläufer. Damit entfallen auch die Dichtungen für das Gehäuse und die Antriebswelle, was die Konstruktion noch weiter vereinfacht.

Ein besonderer Vorteil dieser Pumpe liegt auch in der Energieeffizienz. Während eine gummierte Kreiselpumpe zum Fördern von 60 m³/h eines schweren Schlammes mit einer Dichte von 2,0 kg/dm³ einen Energieverbrauch von ca. 200 kW hat, benötigt die ALH125 lediglich 37 kW.

Alle anderen Eigenschaften, welche Schlauchpumpen von anderen Pumpenkonstruktionen hervorheben, bleiben selbstverständlich erhalten:

  • Nur ein Verschleißteil
  • Selbstansaugend bis 9,5 mWS
  • Trockenlauffest
  • Unempfindlich gegen Abrasion
  • Keine Ventile die verstopfen können
  • Große Feststoffteile können gefördert werden
  • Geringe Wartungs-, Ersatzteil- du Energiekosten