Pulsationsdämpfer

Nahezu alle Verdrängerpumpen erzeugen eine Pulsation. Abhängig von der Bauart ist diese mehr oder weniger stark ausgeprägt. Um die Pulsationen zu minimieren stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, die auf den jeweiligen Einsatzfall abgestimmt werden müssen. Hier sind folgende Parameter von Bedeutung:

  • Förderdruckbereich
  • Volumen pro Hub, bzw. Fördermenge
  • Medium
  • max. tolerierbare Restpulsation
  • Temperatur

Gründe zum Einsatz von Pulsationsdämpfern:

  • Vibrationen in Rohrleitungen
  • Sprühbild ungleichmäßig
  • Messinstrumente werden gestört
  • Zu hoher Druckverlust bei langen Rohrleitungen

Unser Lieferprogramm unterscheidet zwischen aktiven und passiven Pulsationsdämpfer (PD). Je nach Anwendung kommt eine der Bauarten zum Einsatz.

Da bei Pulsationsproblemen immer das gesamte System, bestehend aus Pumpe, Rohrleitung und Einbauten, betrachtet werden muss, ist eine Auswahl des richtigen Dämpfers Sache von Spezialisten. Doch auch diese stehen vor dem Problem, dass besonders das Schwingungs- und Resonanzverhalten des Rohrleitungssystems theoretisch nicht berechenbar ist. Auch ein sehr gut arbeitender PD kann Pulsationen nie restlos glätten, es verbleibt immer eine Restpulsation. Dies muss berücksichtigt werden.

Um Pulsationen zu glätten, muss immer ein Gegendruck hinter dem Dämpfer vorhanden sein. Dieser kann auch künstlich durch Androsseln erzeugt werden.