Pulver zuverlässig fördern — von Pulverlacken über Lebensmittelpulver bis hin zu chemischen Feinstpulvern und mineralischen Schüttgütern. Steinle Industriepumpen liefert robuste, ATEX-konforme Pumpenlösungen für die industrielle Pulverförderung, die auch unter anspruchsvollsten Bedingungen zuverlässig arbeiten.
Ob trockenes Pulver, feuchtes Granulat oder abrasiver Staub: Unsere Druckluftmembranpumpen und Schlauchpumpen bewältigen selbst schwierige Schüttgüter — selbstansaugend, trockenlaufsicher und verschleißfest. Als Einzelpumpe oder als komplettes Fördersystem mit Trichter, Steuerung und Verrohrung.
Die Förderung von Pulvern und Trockenstoffen stellt besondere Anforderungen an Pumpen und Fördersysteme. Im Gegensatz zu Flüssigkeiten neigen Pulver zu Brückenbildung, Entmischung und Verstopfung. Abrasive Partikel verursachen hohen Verschleiß, und in vielen Industriezweigen kommen Staubexplosionsrisiken hinzu, die eine ATEX-konforme Ausrüstung zwingend erfordern.
Steinle Industriepumpen hat sich auf genau diese Herausforderungen spezialisiert. Unsere Pumpen für die Pulverförderung vereinen die entscheidenden Eigenschaften, die in der Praxis den Unterschied machen:
Für die Pulverförderung bieten wir folgende bewährte Pumpenlösung:
Pneumatische Membranpumpen in Aluminium/PTFE-Ausführung – speziell für die industrielle Pulverförderung
Die Pulverindustrie ist geprägt von anspruchsvollen Prozessen, in denen es darauf ankommt, pulverförmige Materialien effizient und sicher zu fördern. Die Pulverpumpen aus Aluminium mit PTFE-Beschichtung sind speziell für den Einsatz in der Pulverindustrie entwickelt worden. Die Pumpen sind in der Lage, große Mengen an Pulvermaterialien schnell und effizient zu befördern. Durch die Einschleusung von Druckluft um die Ventilsitze wird das Pulver fluidisiert und förderfähig gemacht.
Pulver-Einsatz: Da jedes Pulver individuelle Eigenschaften aufweist, bieten wir unsere Pumpen zum Test an, um die Funktionalität für Ihren spezifischen Einsatzfall zu gewährleisten.
Unsere Pumpen und Fördersysteme kommen in zahlreichen Branchen und Anwendungen zum Einsatz, in denen Pulver und Schüttgüter zuverlässig transportiert werden müssen:
Pulverlackierung
Pulverlack-Förderung zu Kabinen, Farbwechsel, Rückgewinnung
Chemische Pulver
Additive, Katalysatoren, Feinchemikalien, Trockenstoffe
Lebensmittelpulver
Mehl, Milchpulver, Gewürze, Zucker, Stärke
Mineralische Stoffe
Quarzsand, Kreide, Kalkmehl, Talkum, Gips
Pigmente & Farbstoffe
Farbpigmente, Ruß, Titandioxid, Eisenoxid
Pharmazeutische Pulver
Wirkstoffe, Hilfsstoffe, Tablettiergranulate
Kunststoffgranulate
PE, PP, PVC-Pulver, Compounds, Masterbatch
Baustoffe
Zement, Fliesenkleber, Trockenbeton, Spachtelmasse
ATEX-konform Zone 21/22
Rein pneumatischer Antrieb ohne elektrische Zündquellen — zertifiziert nach Richtlinie 2014/34/EU für staubexplosionsgefährdete Bereiche.
Verschleißfest
Spezielle Membranen und Gehäusewerkstoffe für maximale Standzeit — selbst bei stark abrasiven Pulvern wie Quarzsand oder Keramikmehl.
Selbstansaugend
Saugt Pulver aus Behältern, Bigbags und Trichtern selbstständig an — kein zusätzlicher Vakuumerzeuger erforderlich.
Trockenlaufsicher
Bei leerem Behälter oder unterbrochener Zufuhr nimmt die Pumpe keinen Schaden — und läuft bei erneuter Zufuhr sofort wieder an.
Große Partikel kein Problem
Membranpumpen und Schlauchpumpen fördern auch Granulate und grobkörnige Schüttgüter zuverlässig — ohne Verstopfung oder Blockade.
Made in EU
Entwicklung, Fertigung in Europa — kurze Wege, direkte Ansprechpartner, schnelle Ersatzteilversorgung.
Für die Förderung von Pulvern und Trockenstoffen eignen sich besonders Druckluftmembranpumpen und Schlauchpumpen. Druckluftmembranpumpen sind selbstansaugend, trockenlaufsicher und können trockene Pulver ebenso wie feuchte Schüttgüter bewältigen. Schlauchpumpen sind ideal für abrasive Pulver, da nur der Schlauch mit dem Medium in Kontakt kommt. Die Wahl hängt von Partikelgröße, Abrasivität, ATEX-Anforderungen und gewünschter Fördermenge ab — unsere Anwendungsberater helfen Ihnen bei der Auswahl.
Ja, Druckluftmembranpumpen eignen sich hervorragend zur Pulverförderung. Durch ihre selbstansaugende Arbeitsweise können sie trockene und feuchte Pulver zuverlässig fördern. Die Membran trennt das Fördermedium vollständig vom Antrieb, sodass kein Pulverstaub in die Mechanik gelangt. Zudem sind sie trockenlaufsicher — wenn der Pulvervorrat leer ist, nimmt die Pumpe keinen Schaden. Die Fördermenge lässt sich über den Luftdruck stufenlos regeln, was eine präzise Dosierung ermöglicht.
In ATEX-Zonen (Zone 21 und Zone 22) müssen Pumpen zur Pulverförderung die Richtlinie 2014/34/EU erfüllen. Wichtig sind: keine elektrischen Zündquellen im Ex-Bereich, antistatische Werkstoffe, durchgängige Erdungskonzepte und die richtige Gerätekategorie. Druckluftmembranpumpen bieten hier einen entscheidenden Vorteil, da sie rein pneumatisch arbeiten und keinen Elektromotor im Ex-Bereich benötigen. Steinle liefert ATEX-konforme Pumpen mit vollständiger Dokumentation und Konformitätserklärung.
Bei der pneumatischen Pulverförderung wird das Pulver mithilfe von Druckluft oder Vakuum durch Rohrleitungen transportiert. Die mechanische Förderung nutzt Schnecken, Bänder oder Vibrationsrinnen. Membranpumpen kombinieren beide Prinzipien: Sie nutzen Druckluft als Antriebsenergie, fördern das Pulver jedoch volumetrisch über die Membranbewegung. Das ermöglicht eine schonende, dosierbare und staubfreie Förderung — ohne offene Übergabestellen, an denen Staub austreten könnte.
Für stark abrasive Pulver wie Quarzsand, Mineralmehle oder Keramikpulver empfehlen wir Schlauchpumpen, bei denen nur der austauschbare Schlauch mit dem Medium in Kontakt kommt. Das reduziert die Wartungskosten erheblich. Alternativ bieten Druckluftmembranpumpen mit verschleißfesten Membranen aus PTFE oder Santoprene und Gehäusen aus Edelstahl oder Aluminium eine hohe Standzeit auch bei abrasiven Medien. Welche Lösung wirtschaftlicher ist, hängt von Fördermenge, Korngröße und Betriebsdauer ab.
Bei der Pulverförderung mit Membranpumpen wird Druckluft abwechselnd auf zwei Membrankammern geleitet. Beim Ansaughub öffnet das Einlassventil und Pulver wird in die Kammer gezogen. Beim Druckhub schließt das Einlassventil und das Auslassventil öffnet — das Pulver wird in die Förderleitung gedrückt. Durch den doppeltwirkenden Aufbau entsteht ein nahezu pulsationsfreier Förderstrom. Die Membran schützt dabei die gesamte Pumpenmechanik vor Verschleiß und Verunreinigung durch Pulverpartikel.
Sie möchten Pulver zuverlässig fördern und suchen die richtige Pumpenlösung? Unsere Anwendungsingenieure kennen die Herausforderungen der Pulverförderung und finden die optimale Lösung für Ihren Einsatzfall — unverbindlich und kostenlos.