In Papierfabriken und Verpackungsbetrieben müssen Pumpen extremen Anforderungen standhalten: faserhaltige Medien, abrasive Füllstoffe wie Kaolin, viskose Stärke- und Leimgemische sowie aggressive Beschichtungschemikalien. Steinle Industriepumpen liefert genau die Pumpentechnologie, die in diesen Prozessen zuverlässig funktioniert — Tag für Tag.
Ob Zellstoffaufbereitung, Klebstoffversorgung oder Druckfarbenförderung: Unsere Druckluftmembranpumpen, Schlauchpumpen und Kreiselpumpen bewähren sich in allen Stufen der Papier- und Verpackungsproduktion.
Die Papierherstellung und Verpackungsproduktion stellen Pumpen vor besondere Herausforderungen: Faserstoffe verstopfen herkömmliche Pumpen, abrasive Pigmente und Füllstoffe erhöhen den Verschleiß, und wechselnde Medien — von dünnflüssigen Wasserkreisläufen bis zu hochviskoser Stärke — erfordern flexible Lösungen.
Steinle Industriepumpen bietet Pumpentechnologie, die speziell auf diese Anforderungen abgestimmt ist:
Für die unterschiedlichen Anforderungen in Papierfabriken und Verpackungsbetrieben setzen wir auf drei bewährte Pumpentypen:
Klebstoffe, Beschichtungen, Chemikalien
Zu den speziellen Aufgaben in der Papierindustrie zählt die Förderung von Klebern, Dispersionen, Druckfarben, Titandioxid-Suspensionen und Harzen. Durch das kompakte Design und den einfachen Aufbau werden problematische Fördermedien zuverlässig gefördert. Sie sind selbstansaugend, trockenlauffest und über die Druckluftzufuhr einfach zu regeln. Für Druckfarben steht die spezielle Farbpumpe mit PTFE-Antihaft-Beschichtung zum einfachen Reinigen bei Farbwechseln zur Verfügung — diese ist auch mit getrennten Stutzen zum Fördern von Druckfarbe in die Rakelkammer und gleichzeitigem Absaugen lieferbar.
Papier-Einsatz: Klebstoffversorgung an Kaschier- und Wellpappenanlagen, Förderung von Titandioxid-Suspensionen und Beschichtungsmassen, Umfüllung von Druckfarben und Lacken, Rakelkammer-Versorgung.
Klebstoffe, Beschichtungen, Additive
Überall wo die Druckluftmembranpumpen eingesetzt werden, kann auch die elektrisch angetriebene Membranpumpe eingesetzt werden. Diese kann über einen Frequenzumrichter (FU) exakt geregelt werden, wenn Dosieraufgaben zu bewältigen sind. Der elektrische Antrieb bietet einen konstanten Förderstrom und macht die Pumpe unabhängig von einer Druckluftversorgung.
Papier-Einsatz: Dosierung von Klebstoffen und Beschichtungsmassen, exakte Zuführung chemischer Additive, Förderung von Dispersionen und Leimen in der Papierverarbeitung.
Stärke, Farbstoffe, viskose Additive
Für die Förderung von lösemittelfreien Druckfarben werden seit langem Schlauchpumpen erfolgreich eingesetzt. Sie fördern die Farben aus den Vorratsbehältern in die Rakelkammern und wälzen die Farben um. Bei Farbwechseln werden einfach die Schläuche getauscht. Auch bei der Förderung von Leimen und Klebern kommt die Eigenschaft der Selbstansaugung zum Tragen.
Papier-Einsatz: Förderung von lösemittelfreien Druckfarben in Rakelkammern, Umwälzung von Farben, Dosierung von Stärke und Leimprodukten, Förderung von Klebern und Pigmentsuspensionen.
Hochleistung für dünnflüssige Medien CT / CTX
Zur Förderung von großen Mengen an Wässern werden vorzugsweise Kreiselpumpen eingesetzt. Besonders die Baureihe CTX mit Fördermengen bis zu 125 m³/h und einem robusten, gegossenen Laufrad bewährt sich in der Papierindustrie. Das offene Laufrad erlaubt auch das Fördern von feststoffbeladenen Flüssigkeiten. Die Edelstahlausführung gewährleistet zudem eine hohe Beständigkeit gegenüber korrosiven Prozessmedien.
Papier-Einsatz: Prozesswasserkreisläufe, Siebwasserrückführung, Förderung von dünnen Beschichtungslösungen, Spülmedien und feststoffbeladenen Abwässern.
Leime, Druckfarben, Beschichtungen
Wenn Fässer mit Chemikalien entleert werden müssen, werden vorzugshalber Fasspumpen eingesetzt. Diese sind in vielen Ausführungen lieferbar und decken ein breites Spektrum an Medien ab — von dünnflüssigen Lösungsmitteln bis hin zu viskosen Leimen und Druckfarben.
Papier-Einsatz: Entleerung von Chemikalienfässern, Umfüllung von Leimen, Druckfarben und Lacken, Entnahme von Beschichtungsmaterialien und Additiven.
Unsere Pumpen kommen in zahlreichen Prozessschritten der Papierherstellung und Verpackungsproduktion zum Einsatz:
Zellstoffaufbereitung
Fasersuspensionen, Bleichchemikalien
Streicherei & Beschichtung
Streichfarben, Kaolin, Pigmente
Leimung & Klebstoff
Stärke, Leim, Klebstoffsysteme
Druckfarbenversorgung
Farbe, Lacke, Beschichtungen
Wasserkreisläufe
Frisch-, Sieb- und Abwasser
Wellpappenherstellung
Klebstoffaufbereitung, Kaschierung
Additivdosierung
Retentionsmittel, Entschäumer, Biozide
Abwasserbehandlung
Flockungs- und Fällungsmittel
Feststoffverträglich
Fasern, Pigmente und abrasive Füllstoffe werden zuverlässig gefördert — ohne Verstopfung.
Selbstansaugend & trockenlaufsicher
Kein Vorfüllen nötig, kein Schaden bei unterbrochenem Medienfluss.
Chemikalienbeständig
PTFE, Edelstahl und Spezialelastomere für aggressive Prozessmedien.
Leicht zu reinigen
Wenige medienberührende Teile und spülbare Bauweise für schnelle Medienwechsel.
Präzise Dosierung
Schlauchpumpen und Membranpumpen ermöglichen exakte Zugabe von Additiven und Farbstoffen.
Persönliche Beratung
Unsere Anwendungsingenieure kennen die Papierindustrie und finden die optimale Pumpenlösung.
Für viskose Medien wie Stärke und Leim empfehlen wir Schlauchpumpen oder Druckluftmembranpumpen. Beide Pumpentypen sind selbstansaugend, fördern schonend und kommen mit wechselnden Viskositäten zurecht. Bei besonders hoher Viskosität bieten Schlauchpumpen Vorteile durch ihren kontinuierlichen, pulsationsarmen Förderstrom.
Ja. Druckluftmembranpumpen und Schlauchpumpen sind feststoffverträglich und können faserhaltige Medien, Kaolin, Pigmente und andere Feststoffe zuverlässig fördern. Durch den ventillosen Aufbau (Schlauchpumpe) bzw. die flexiblen Membranen (Druckluftmembranpumpe) treten keine Verstopfungen auf.
Das hängt von der Anwendung ab. Druckluftmembranpumpen sind ideal für wechselnde Medien, explosionsgefährdete Bereiche und Anwendungen mit Trockenlaufgefahr. Elektrisch angetriebene Kreiselpumpen und Schlauchpumpen eignen sich besser für kontinuierliche Wasserkreisläufe und Dosierprozesse mit konstantem Volumenstrom.
Druckluftmembranpumpen lassen sich einfach spülen, indem Reinigungsflüssigkeit angesaugt wird. Bei Schlauchpumpen ist nur der Schlauch medienberührend — er kann schnell gewechselt oder durchgespült werden. Kreiselpumpen sind CIP-fähig. Alle Pumpentypen sind für häufige Medienwechsel und kurze Reinigungsintervalle ausgelegt.
Für abrasive Medien sind Druckluftmembranpumpen und Schlauchpumpen die erste Wahl. Sie arbeiten ohne rotierende Bauteile im Medienraum, wodurch der Verschleiß bei abrasiven Füllstoffen wie Kaolin, Calciumcarbonat oder Pigmenten deutlich geringer ausfällt als bei Pumpen mit engen Spalten.
Ja. Schlauchpumpen eignen sich hervorragend zur Dosierung von Additiven, Farbstoffen, Retentionsmitteln und Beschichtungschemikalien. Sie liefern einen proportionalen Förderstrom und lassen sich einfach per Drehzahlregelung steuern. Für chemisch aggressive Additive bieten Druckluftmembranpumpen mit PTFE-Membranen eine bewährte Alternative.
Sie suchen eine zuverlässige Pumpenlösung für Ihre Papierfabrik oder Verpackungsproduktion? Sprechen Sie mit unseren Anwendungsingenieuren — unverbindlich und kostenlos.